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Anträge Aufnahmeantrag
  Seminar März 2017
  Seminar Sep 2017
Prüfungsordnung PO
   
   
   
Satzung Satzung

 

Was machen wir eigentlich? ...

Beim Begriff 'Zughunde' wird wahrscheinlich jeder zunächst einmal Bilder von meist nordischen Hunderassen wie Huskies oder Samojeden vor seinem geistigen Auge sehen, die Hundeschlitten durch tief verschneite Landschaften ziehen. Vielleicht hatte der ein oder andere auch schon einmal die Gelegenheit, in unseren Breiten eine Schlittenhundveranstaltung - sollte der Schnee einmal nicht reichen, wird dabei dann mit vierrädrigen Wagen oder Rollern gefahren - zu besuchen und sich von der dort herrschenden Atmosphäre anstecken zu lassen.

Aber, es geht auch anders, vielleicht für den Zuschauer nicht ganz so spektakulär, dafür aber meist etwas ruhiger. Auch bei uns wurden seit dem Mittelalter bis weit hinein in das 20.Jahrhundert Hunde zum Ziehen von Lasten eingesetzt. Bei diesen Hunden handelte es sich meist um große, kräftige Hunde, die in der Lage waren, alleine oder zu zweit schwere Wagen zu ziehen.
Nachdem diese Zughunde fast in Vergessenheit geraden waren, finden sich in den letzten Jahren immer mehr Hundehalter, welche die Zughundearbeit als Hobby und Möglichkeit der artgerechten Beschäftigung mit dem Hund wieder aufgreifen.

 
Unsere Trainingsausrüstung:

    - "Doppellonge"
    - einachsiger Übungswagen, mit ein oder zwei Zugstangen
    - Bollerwagen
    - Sacco-Cart

... wie machen wir es ? ...

Im Gegensatz zu den in früheren Zeiten eingesetzten Zughunden, sehen wir in unseren Hunden kein Nutztier mehr, welches uns hilft den Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern der Hund hat die Funktion eines Kameraden, mit dem wir gemeinsam unsere Freizeit nutzen wollen. Dies bedeutet für unsere Zughundearbeit, dass wir selbstverständlich Zuggeschirre und -stangen benutzen, die der Anatomie des Hundes angepasst sind und von unseren Hunden keine Leistung abverlangen, die diese nicht freiwillig und freudig erbringen. Wir sind davon überzeugt, dass ein Hund nicht gezwungen werden kann, einen Wagen zu ziehen, und dass deshalb Trainingsmethoden notwendig sind, die Zwang durch positive Motivation ersetzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einem behutsames 'Einfahren', dem Gewöhnen des Hundes an Zuggeschirr, -stange und Wagen.
Die einzelnen Trainingsblöcke, insbesondere für wenig erfahrene Hunde dauern bei uns nur wenige Minuten, da, obwohl die physische Belastung durch dieses Training eher gering ist, der Hund durch die ihm abverlangte Konzentration stark ermüdet.

Wir setzen im Rahmen unseres Trainings zur Zeit ausschließlich Pulkageschirre und die dazugehörigen Zugbügel ein. Diese Zugbügel haben den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und der Hund auch ohne angehängten Wagen an Zugstange und Geschirr gewöhnt werden kann. Dadurch können die Hunde unbelastet durch das Gewicht und den Widerstand des Wagens behutsam an das 'Ziehen' herangeführt werden und beispielsweise auch die Kommandos "rechts", "links", "stop" und "zieh" erlernen.
Desweiteren bieten Zugbügel den Vorteil, dass bei Bremsmanövern oder auf abschüssigen Strecken der gezogene Wagen nicht auf den Hund auflaufen kann, was für die Hunde eine Verletzungsgefahr darstellen würde. Auch können die Hunde im Zugbügel besser kontrolliert werden und, beispielsweise in unwegsamen Gelände, kann der Hundeführer den Hund durch Ziehen am Bügel sogar bei der Zugarbeit unterstützen.

 

... und welche Hunde sind dazu geeignet?

Grundsätzlich können alle Hunde, die eine gewisse Größe haben, mit Zugbügeln geführt werden. Als Richtwert gilt für uns  eine Widerristhöhe von ca. 50 cm. Da es grundsätzlich günstiger ist, wenn die Ausbildung eines Hundes schon frühzeitig begonnen wird, können am Training selbst auch schon Junghunde ab einem Alter von neun Monaten teilnehmen. Selbstverständlich muss darauf geachtet werden die Belastung von jüngeren Hunden immer deren Entwicklungsstand anzupassen. Auch für Hunde mit HD (=Hüftgelenkdysplasie) ist Zughundearbeit grundsätzlich möglich, da durch das Ziehen die Muskulatur der Hinterhand gefördert wird. Bei Hunden mit HD oder anderen Skeletterkrankungen sollte aber in jedem Falle vorab ein Tierarzt konsultiert werden.

Auf einen Aspekt der Zughundearbeit sei abschließend noch hingewiesen: Spaziergänger, Kinder, Jogger, Radfahrer, darunter auch Menschen, die Hunden ansonsten eher ängstlich oder sogar ablehnend gegenüber stehen, reagieren meistens positiv und neugierig auf die Hundegespanne. Ein Grund dafür mag darin liegen, dass 'arbeitende' Hunde vor beispielsweise einem Bollerwagen eine für die Mitmenschen sichtbare Aufgabe erfüllen und daher eine größere Akzeptanz erfahren. In einem gesellschaftlichen Umfeld, in welchem die Hundehaltung nicht einfacher wird, sicherlich ein positiver Nebeneffekt.

Für und mit dem Hund zusammen ...                                                    FB         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

... wollen wir unserem Hobby nachgehen und unsere Freizeit verbringen. Wir, das ist eine Gruppe von Hundebegeisterten - um das Wort Hunde"narren" nicht benutzen zu müssen - mit großen Hunden wie Landseern, Neufundländern und Berner Sennenhunden. Die Frage, welche uns zusammengeführt hatte, war:

 

"Wie sich mit einen Hund beschäftigen, für den es in unserer Gesellschaft eigentlich keine sinnvollen und artgerechten Aufgaben mehr gibt?
Was mit großen und schweren Hunden tun, die nur bedingt dazu geeignet sind, ihre Körpermasse über Hürden und Steilwände zu wuchten, sich durch enge Slalomstangen zu schlängeln, und die auch zur Schutzhundeausbildung oder die Jagd nicht prädestiniert sind?"

19.02.2017 Mitgliederversammlung   Mühlbachhof
05.03.2017 Wanderung

Wanderung vom Wanderparkplatz Weisseler Höhe zum Landgasthof Gemmer

Geplant ist der Abmarsch um 14:00 - Angemeldet in Rettert sind wir für 16:30. Der Link oben öffnet eine Route, die nur in etwa unserer Strecke entspricht. Der Weg ist relativ gut ausgebaut und nur mit leichten Steigungen.

Gemmer
25.+26.03.2017 Einführung in die Zughundearbeit

Seminar März 2017

Das Seminar richtet sich an alle Hundehalter großer und mittlerer Rassen, die sich bislang noch nicht - oder nur wenig - mit der Zughundearbeit beschäftigt haben.
Schwerpunkt des Seminars ist das Einfahren der Hunde sowie erste Übungen im Parcours und vor dem Sacco-Cart.
Teilnahme für Nichtmitglieder möglich.
Mühlbachhof
ausgefallen Sommerfest   Mühlbachhof
fällt aus Einführung in die Zughundearbeit

Seminar Sep 2017

Das Seminar richtet sich an alle Hundehalter großer und mittlerer Rassen, die sich bislang noch nicht - oder nur wenig - mit der Zughundearbeit beschäftigt haben.
Schwerpunkt des Seminars ist das Einfahren der Hunde sowie erste Übungen im Parcours und vor dem Sacco-Cart.
Teilnahme für Nichtmitglieder möglich.
Mühlbachhof
 20.08.2017  Treffen / Besprechung 15:00  Planung für Training und andere Aktivitäten Mühlbachhof
 Sonntag 17.09.2017

Krimiwanderung

15:00

Krimitour der Zugundegruppe

Treffpunkt  Parkplatz zum Römer Kastell in Holzhausen ( Parkplatz am Kreisel ) .

 Strecke: 3km

Die Tour dauert ca 2,5 - 3 Std. Kostet pro Team 15,- (Mitglieder frei!) € Mindestteilnehmerzahl beträgt 6 Teams.

Startzeit 15:00 Uhr.

Wanderparlplatz Holzhausen

 

 02.10.2017 Trining    
 15.10.2017 Wisper Wanderung 15:00    
       
       
       
      Mühlbachhof
03.12.2017 Weihnachtsfeier

 12.00 

Sektempfang

Vorspeise:Suppe 

Hauptgericht : Schüsseln auf den Tisch.... Rinder- und Schweinebraten 

Kartoffeln Knödel Kroketten

Gemüse 

Plätzer Mühle (facebook link)

 

Unsere Gruppentrainings finden zur Zeit zweimal monatlich statt. Zu diesen Terminen sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen, um Anmeldung (s. »Kontakt)  wird gebeten:

Wann?  Was?  Wo?
1. (i.d.R. Wanderung) Sonntag

und

3.(i.d.R. Training) Sonntag im Monat, ab 14:00  (während der Sommerzeit ab 15:00)    

14:00 - Vorbesprechung

14:15 - Unbefangenheitstraining
14:45 - Gruppentraining 'Parcours'
          - Anfängertraining          ( »Anmeldung erforderlich )
16:00 - Ziehen »Mühlbachhof in Berg/Ts.

Berichte - soweit uns bekannt -, welche in der Presse zu uns und unserer Arbeit erschienen sind. Die Veröffentlichung auf dieser Homepage erfolgt mit der freundlichen Genehmigung des jeweiligen Herausgebers:

Pressemitteilungen zum 2.Berger Zughundefest, erschienen bei Verbandsgemeinde Nastätten, Blaues Ländchen Aktuell, NR.31/2011, im LokalAnzeiger am 20.Juli 2011 und in RheinLahnErleben - Die Zeitung am 12.08:


 


 

über den Trainingsauftakt (Artikel links) berichtete am 18.02.'09 der Lokalanzeiger, der am 29.12.'08 auch einen Artikel über die Jahresabschlussfeier veröffentlichte (Artikel unten)

 

 

Bericht über Jahresabschlussfeier und Terminplanung der Zughundegruppe Rhein-Main-Lahn e.V., erschienen bei Verbandsgemeinde Nastätten, Blaues Ländchen Aktuell, NR.52/2009:

 

Bericht über Training und Termine der Zughundegruppe Rhein-Main-Lahn e.V., erschienen am 05.11.2008 in  » LokalAnzeiger Rhein-Lahn-Post
Das Bild zeigt die 1.Vorsitzende Conny Hammerschmitt (rechts) bei der Bodenarbeit mit Hundeführerin und Hund.

 

Bericht über Training und Termine der Zughundegruppe Rhein-Main-Lahn e.V., erschienen bei Verbandsgemeinde Nastätten, Blaues Ländchen Aktuell, NR.45/2009:

 

Pressemitteilung zur Vereinsgründung, erschienen am 10.09.2008 in  » LokalAnzeiger Rhein-Lahn-Post:


 

 

Pressemitteilung zur Vereinsgründung - hier mit Bild der 8 Gründungsmitglieder -, erschienen bei Verbandsgemeinde Nastätten, Blaues Ländchen Aktuell, NR.35/2009: